In unserem letzten Blog ging es um Unterlizenzierung, von der laut BSA angeblich jede vierte Firma betroffen ist. Doch wesentlich größer als die Wahrscheinlichkeit einer Unterlizenzierung ist die Wahrscheinlichkeit einer Überlizenzierung! Experten gehen davon aus, dass die deutschen Unternehmen Lizenzen im Wert von mehr als sechs Milliarden Euro ungenutzt lassen! Sechs Milliarden! Totes Kapital, dass viele Unternehmen nicht reaktivieren. Warum eigentlich nicht?
1. Aus Unwissenheit: Erschreckend viele IT-Verantwortliche wissen nach wie vor schlicht und einfach nicht, dass gebrauchte Softwarelizenzen gewinnbringend wieder verkauft werden können.
2. Aus Angst: Manche IT-Verantwortliche scheuen sich vor einem Weiterverkauf, da sie dem Irrglauben aufgesessen sind, dass sie sich auf illegales Terrain begeben würden. Hier haben dann die Verunsicherungstaktiken der Softwarehersteller erfolgreich ganze Arbeit geleistet. Dabei sind es ja gerade die Hersteller, die die Rahmenbedingungen und Richtlinien exakt festgelegt haben innerhalb derer Software weiterverkauft und wiederverwertet werden kann. Und innerhalb dieser vorgegeben Rahmenbedingungen gehen sie ein Risiko von 0,0 ein. Im Klartext heißt das: Alles kann nicht verkauft werden. Aber vieles. Zugegeben: als Laie tut man sich hier vielleicht etwas schwer. Aber anderseits gibt es ja Unternehmen, die sich speziell auf den Aufkauf von gebrauchten Softwarelizenzen spezialisiert haben, wie beispielsweise die U-S-C. Die U-S-C würde niemals Ware aufkaufen, die sie nicht rechtssicher weiterverwerten kann. Das wiederum wäre ein Risiko, das wir als Firma mit 20 Mitarbeitern nicht eingehen würden.
3.Aus Bequemlichkeit und Gewohnheit: Dann wiederum gibt es IT-Verantwortliche, die sich schlicht und einfach vor Veränderungen scheuen – gemäß dem Motto: Was der Bauer nicht kennt … ! Nur: So manche eingefahrenen Strukturen führen dazu, dass man manchmal etwas Entscheidendes übersieht: Optimierungsmöglichkeiten und Gewinnpotentiale. Bedenken Sie: 40 Prozent des IT-Budgets werden im Durchschnitt für Lizenzen ausgegeben! 40 Prozent! Vielleicht sollten Sie einmal darüber nachdenken, wie Sie diese Kosten senken können, um Ressourcen für andere Aktivitäten in der IT-Abteilung frei zu setzen – und sei es nur eine Gehaltserhöhung?
Vielleicht gibt es auch noch andere Gründe, die Ihr Unternehmen davon abhalten dieses tote Kapital frei zu setzen? Aber wie groß oder schwerwiegend diese Gründe aus Ihrer Sicht auch sein mögen – reden Sie doch einfach einmal mit einem unabhängigen Lizenzberater und Gebrauchtsoftwarehändler wie U-S-C. Fragen und sich beraten lassen, kostet nichts! Zumindest bei uns.
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